Echtzeitkommunikation

Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind die Datenschutz-Anforderungen strenger geworden. Dabei wurden insbesondere die Rechte von VerbraucherInnen gestärkt. Die Haftung erstreckt sich dabei nicht nur auf firmeninterne, abgesicherte IT-Strukturen, sondern gilt übergreifend: Auch personenbezogene Daten im Rahmen der geschäftlichen Nutzung von Messenger-Diensten durch MitarbeiterInnen sind somit berührt. Wenn die Kontrolle über die verwendeten Messenger-Dienste fehlt, der Dienst nicht sicher ist oder keinen ausreichenden Datenschutz bietet, kann dies ein großes Problem darstellen.

Datensicherheit im Internet und bei online-Tools wie Messenger-Diensten ist enorm wichtig. Für Inhalte von Nachrichten und Telefonaten wird mittlerweile zwar eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingesetzt, was auch dem Datenschutz zugutekommt. Das trifft aber nicht auf Metadaten zu, also Informationen rund um die WhatsApp-Nutzung.

Weitergegebene Daten könnten z. B. zu Werbezwecken genutzt werden. Auch wenn WhatsApp nach außen als recht sicheres System gilt, gibt es immer wieder Berichte über Sicherheitslücken. Zudem erscheint die Übertragung von personenbezogenen Daten (Kontaktdaten, d.h. Name und Telefonnummer sowie evtl. Profilbild) Dritter problematisch. Bei einer Übermittlung von Adressbüchern haben die jeweiligen Kontakte einer Weitergabe ihrer Daten in der Regel nicht wirksam zugestimmt.

Datum/Zeit: 21.07.2021, 13.00 Uhr

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