DHZ-Artikel: E-Rechnung und Website-Optimierung

Vom Bund gefördertes Projekt „DigiVA4ID“ bietet kostenfreie Beratung für Handwerksbetriebe

Seit diesem Juli kommt das vom Bund geförderte Projekt „DigiVA4ID“ ins Rollen – eine gemeinsame Initiative der Handwerkskammer Halle und des IHK Bildungszentrums Halle-Dessau. Es soll bis 2022 Handwerksbetriebe aus dem Metall-, Bau-, Elektro und SHK-Bereich bei der Digitalisierung im Zeitalter von Industrie- und Wirtschaft 4.0 unterstützen, insbesondere im Azubi-Marketing.

Das Team um die Digitalisierungsexperten Norman Balke und Thomas Mergen hat einiges vor: „Wir erörtern gemeinsam mit Handwerksbetrieben die Bedarfe für digitale Prozessoptimierungen, analysieren bereits vorhandene Aktivitäten und beraten zu weiteren Schritten“, sagt Norman Balke, der bereits mit dem Digitalisierungsprojekt „DigiVA“ betraut war.

Die Vorhaben klingen vielversprechend: Zeitnah solle es kostenfreie Workshop zur E-Rechnung und zur Website-Analyse von Firmen geben. Letzterer stellt Fragen wie: Wie kommt die eigene Homepage bei Kunden an? Wie kann ich sie nutzerfreundlicher gestalten und wie landet sie beim Google-Ranking ganz oben? „Aber das sind nur einige von vielen Themen, die wir zukünftig für unsere Kammerbetriebe anbieten möchten. Wir haben eine lange Liste von Handwerkerthemen“, sagt Thomas Mergen, der viele Jahre als Webentwickler und IT-Berater arbeitete.

Auch der Wettbewerb „Azubi4ID“, bei dem Lehrlinge innovative digitale Ideen entwickeln, die Arbeitsprozesse im Unternehmen erleichtern sollen, ist Teil des neuen Projektes. Derzeit läuft die Vorstellung bei Sitzungen von Innungen, Kreishandwerkerschaften und auf Netzwerkveranstaltungen. Der persönliche Kontakt ist den beiden Projektmitarbeitern wichtig. Deswegen finden Beratungen auch direkt im Betrieb statt. Workshops und Seminare werden in erster Linie im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Halle abgehalten.

Für Onlinemeetings sei man aber auch gewappnet: „Wer sich die Anreise sparen möchte, kann auch vom Bürostuhl aus teilnehmen. Wir haben alle Voraussetzung dafür auch kurzfristig eine Live-Schaltung einzurichten“, sagt Norman Balke.

Autor: Lisa Kühne

Der Artikel ist zuerst in der DHZ erschienen.

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